AGB|Alber Pajaziti - Illyrian Force Training System

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

IFTS - Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 02.03.2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen

Alber Pajaziti
Illyrian Force Training System (IFTS)
(nachfolgend „Anbieter“)

und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Klient“)

über Online-Coaching-Dienstleistungen.

Abweichende Bedingungen des Klienten finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Die Leistungserbringung erfolgt ausschließlich digital und ortsunabhängig.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Online-Coaching-Dienstleistungen im Bereich Krafttraining, Trainingssteuerung, belastungsorientierter Trainingsplanung sowie trainingswissenschaftlich fundierter Leistungsentwicklung.

Der Vertrag ist ein Dienstvertrag gemäß § 611 BGB.

Es wird kein bestimmter Erfolg geschuldet.
Insbesondere werden keine Leistungs-, Gewichts-, Körperzusammensetzungs- oder Gesundheitsziele garantiert.

Aus trainingswissenschaftlicher Sicht wird eine Mindestdauer von 12 Wochen empfohlen, um nachhaltige physiologische Anpassungen (z. B. neuronale, strukturelle und metabolische Anpassungen) zu ermöglichen.
Diese Empfehlung stellt keine vertragliche Verpflichtung dar.

3. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gebuchten Abo-Modell.

Das Coaching umfasst insbesondere:

-individuelle Trainingsplanung

-Anpassung der Trainingsinhalte

-Feedback im vereinbarten Umfang

-Trainingssteuerung auf Grundlage der vom Klienten bereitgestellten Informationen

Eine dauerhafte Erreichbarkeit oder 24/7-Betreuung ist nicht geschuldet.

Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte im Rahmen fachlicher Weiterentwicklung anzupassen, sofern der wesentliche Leistungscharakter erhalten bleibt.

4. Pflichten des Klienten

Der Klient verpflichtet sich:

-vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu seinem Gesundheitszustand, zu Vorerkrankungen sowie zu trainingsrelevanten Einschränkungen zu machen

-Änderungen seines Gesundheitszustandes unverzüglich mitzuteilen

-Trainingsanweisungen eigenverantwortlich umzusetzen

-bei Beschwerden, Schmerzen oder Unsicherheiten den Anbieter zu informieren

Medizinische Untersuchungen, Diagnosen oder Behandlungen sind eigenständig durch den Klienten zu veranlassen.

Der Klient bestätigt ausdrücklich, eigenverantwortlich zu handeln und die Umsetzung der Trainingsinhalte selbstständig zu steuern.

5. Abgrenzung zur Therapie

Das Coaching stellt keine medizinische oder therapeutische Behandlung dar.

Es erfolgt keine Diagnosestellung und keine Heilbehandlung.

Das Coaching ersetzt keine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung, Diagnose oder Therapie.

Bei gesundheitlichen Beschwerden wird dem Klienten empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.

6. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über die angebotenen Zahlungsmethoden.

Der Vertrag kann jederzeit zum Ende der jeweils laufenden Abrechnungsperiode gekündigt werden. Maßgeblich ist das Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

-schwerwiegenden Verstößen gegen Mitwirkungspflichten

-fortgesetztem Zahlungsverzug

-erheblichen Störungen des Vertrauensverhältnisses

7. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gebuchten Abo-Modell.

Die Zahlung erfolgt im Voraus über die angebotenen Zahlungsmethoden.

Schlägt eine Zahlung fehl, wird der Klient automatisch zur Aktualisierung seiner Zahlungsdaten aufgefordert.

Bleibt die Zahlung trotz wiederholter Abbuchungsversuche aus, ist der Anbieter berechtigt:

-den Status des Abonnements auf „nicht bezahlt“ zu setzen

-die Leistung bis zum vollständigen Zahlungsausgleich auszusetzen

-nach angemessener Fristsetzung das Vertragsverhältnis außerordentlich zu kündigen

Ein Anspruch auf Rückerstattung bereits erbrachter Leistungen besteht nicht, sofern kein gesetzlicher Anspruch vorliegt.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

8. Widerrufsrecht (für Verbraucher)

Ist der Klient Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Widerrufsfrist

Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss.

Widerrufserklärung

Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Klient den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) über seinen Entschluss informieren.

Folgen des Widerrufs

Wird der Vertrag widerrufen, werden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich zurückerstattet.

Hat der Klient ausdrücklich verlangt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, so hat er einen angemessenen Betrag für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen zu zahlen.

Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über Dienstleistungen, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Leistung erst begonnen hat, nachdem der Klient dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).

9. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, sofern diese auf vorsätzlichem oder fahrlässigem Verhalten beruhen.

Im Übrigen haftet der Anbieter nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.

Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei arglistigem Verhalten oder bei Übernahme einer Garantie.

Der Anbieter haftet insbesondere nicht für:

-gesundheitliche Schäden infolge unvollständiger oder falscher Angaben des Klienten

-eigenmächtige Abweichungen vom Trainingsplan

-Nichtumsetzung der Empfehlungen

-eigenverantwortliche Überlastung

10. Datenschutz

Es gilt die gesonderte Datenschutzerklärung in ihrer jeweils aktuellen Fassung.

11. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Ist der Klient Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Berlin.

12. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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